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Shungit (auch: SchungitSchungit-KohleInostranzeff’sches SchungitAlgenkohle und vom Englischen abgeleitet Shungite) ist ein in der Natur nur an wenigen Orten vorkommendes schwarzes Gestein präkambrischen Alters, das hauptsächlich aus Kohlenstoff besteht.

Für Schungit gibt es verschiedene Schreibweisen wie Schungit-Kohle, Inostranzeff’sches Schungit, Algenkohle und vom Englischen abgeleitet Shungit. Der Gesteinsname geht auf Alexander Alexandrowitsch Inostranzew zurück, der das Gestein 1880 zuerst beschrieb. Ob es sich beim Schungit um ein Mineral handelt, ist umstritten.

Beschreibung
Schungite können bis zu 98 % Kohlenstoff enthalten und besitzen eine Dichte von 1,9 bis 2,1 g/cm³.
Schungite haben sich vor mindestens 600 Millionen Jahren vermutlich aus Faulschlamm gebildet. Als Ausgangsmaterial dienten vermutlich Meeresalgen. Sie enthalten die sehr selten natürlich vorkommenden Fullerene C60 und C70.

Vorkommen
Bekannte Fundorte sind Ostfinnland und Russland (Karelien, der Onegasee in der Shungaregion, die dem Stein seinen Namen gegeben hat, und der Ladogasee), oft in Gegenden, in denen auch Ölschiefer gefunden wird. Weitere Fundorte befinden sich in Indien in den Gebieten Tamil Nadu, Cuddapah (Kadapa), Kodur Mandal und Mangampeta.

Verwendung
Schungit eignet sich als schwarzes Pigment zur Herstellung von Farben und wird dann als shungite black bezeichnet. Des Weiteren kann Shungitkohle als Ersatz für Aktivkohle in Filtern eingesetzt werden. Auch Schmuckanhänger, Halsketten und Ziergegenstände werden aus Schungit der Kategorie II (schwarzer Schungit) hergestellt, der geschliffen und auf Hochglanz poliert werden kann.

Woraus besteht Schungit
Wie der Diamant besteht der Schungit hauptsächlich aus bis zu 95% Kohlenstoff, also aus dem Stoff, der die molekulare Grundlage allen irdischen Lebens bildet. Die konkreten Bestandteile des Schungits an chemischen Elementen können in ihren Anteilen variieren:
Kohlenstoff – 20 bis 95%,
Silizium -5 bis 60%,
Aluminium – bis 4%,
Eisen – bis 3,5%,
Magnesium – bis 3,5%,
Kalium – bis 1,5%,
Schwefel – bis 1,2%,
Kalzium – bis 0,58%,
Phosphor – bis 0,34%,
sowie viele andere Makro- und Mikroelemente. Für den menschlichen Körper schädliche Stoffe wie Blei, Cadium oder andere Schwermetalle wurden in Schungitproben nicht festgestellt. Auch konnte in keiner Probe erhöhte Radioaktivität nachgewiesen werden.

Interessant für die Wissenschaft wird der Schungit durch seinen Bestandteil Fulleren. Diese Form des Kohlenstoffs ist einmalig und kommt in natürlicher Form auf der Erde nur im Schungit vor. Seit der Entdeckung der Fullerene im Jahr 1996 ist der Schungit-Stein in Europa sehr populär geworden. Und zwar durch die herausragenden Wirkungen der Fullerene auf die körpereigenen Systeme der Menschen.

Der Existenz der Fullerene wurde zuerst theoretisch vorhergesagt und zum ersten Mal 1970 von dem japanischen Chemiker Eiji Osawa veröffentlicht.
Die Veröffentlichung des Artikels erfolgte in japanischer Sprache und wurde dadurch weltweit nicht wahrgenommen.

Im Jahr 1985 wurde Untersuchungen an Fullerenen von Robert F. Curl, Richard E. Small und Sir Harald W. Kroto durchgeführt. Deren Publikationen haben große Aufmerksamkeit erregt und 1996 bekamen die Wissenschaftler den Nobelpreis für die Entdeckung dieser Fullerene, während Osawa unberücksichtigt bleib.

2010 wurden Fullerene durch Infrarotaufnahmen des Weltraumteleskops Spitzer im planetarischen Nebel nachgewiesen. Sie sind somit die größten nachgewiesenen Moleküle im extraterrestrischen Weltraum.