Was ist Schungit?
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Auf einen Blick
Was ist es? Was ist Schungit: Schungit (auch Schungit-Kohle/Shungite) ist ein natürlich vorkommendes, schwarzes, kohlenstoffreiches Gestein.
Wofür im Alltag? Schungit wird vor allem für Zier- und Schmuckstücke sowie für technische Anwendungen (z. B. als Pigment oder Filtermaterial) beschrieben.
Was ist drin?
• Kohlenstoff (je nach Vorkommen stark variierend)
• Silizium und weitere Elemente (variierende Anteile)
• in manchen Beschreibungen: Fullerene (z. B. C60/C70)
Wichtig: Keine Aussagen zu gesundheitlichen Wirkungen oder pauschaler „Unbedenklichkeit“ ohne belastbare Nachweise; keine arzneiliche Anmutung (HCVO/LFGB/AMG geprüft).
Was ist Schungit?
Was ist Schungit: Schungit (auch: Schungit, Schungit-Kohle, Inostranzeff’sches Schungit, Algenkohle sowie vom Englischen abgeleitet Shungite) ist ein in der Natur nur an wenigen Orten vorkommendes schwarzes Gestein präkambrischen Alters, das hauptsächlich aus Kohlenstoff besteht.
Für Schungit existieren verschiedene Schreibweisen (z. B. Schungit-Kohle, Inostranzeff’sches Schungit, Algenkohle, Shungite). Der Gesteinsname wird im Zusammenhang mit Alexander Alexandrowitsch Inostranzew genannt, der das Gestein 1880 beschrieben haben soll. Ob Schungit als Mineral einzuordnen ist, wird teils unterschiedlich dargestellt.
Beschreibung
Schungite können laut Beschreibung bis zu 98 % Kohlenstoff enthalten und eine Dichte von 1,9 bis 2,1 g/cm³ aufweisen.
Als mögliche Entstehung wird genannt, dass Schungite sich vor mindestens 600 Millionen Jahren vermutlich aus Faulschlamm gebildet haben könnten; als Ausgangsmaterial werden dabei u. a. Meeresalgen erwähnt. In manchen Darstellungen wird außerdem auf selten natürlich vorkommende Fullerene (z. B. C60 und C70) verwiesen.
Vorkommen
Als Fundorte werden Ostfinnland und Russland (Karelien, Onegasee/Region mit namensgebendem Bezug, Ladogasee) genannt, teils in Gegenden mit Ölschiefer-Vorkommen.
Weitere Fundorte werden in Indien beschrieben (u. a. Tamil Nadu, Cuddapah/Kadapa, Kodur Mandal, Mangampeta).
Verwendung
Schungit wird als schwarzes Pigment zur Herstellung von Farben beschrieben und dabei teils als „shungite black“ bezeichnet.
Außerdem wird genannt, dass Schungit-Kohle technisch als Ersatzmaterial für Aktivkohle in Filtern eingesetzt werden kann.
Im Bereich Schmuck und Dekor werden Anhänger, Halsketten und Ziergegenstände aus geschliffenem und poliertem Schungit (z. B. „Kategorie II“) erwähnt.
Woraus besteht Schungit?
Schungit wird überwiegend als kohlenstoffreiches Gestein beschrieben. Die Anteile können je nach Probe variieren, z. B.:
- Kohlenstoff: 20 bis 95 %
- Silizium: 5 bis 60 %
- Aluminium: bis 4 %
- Eisen: bis 3,5 %
- Magnesium: bis 3,5 %
- Kalium: bis 1,5 %
- Schwefel: bis 1,2 %
- Kalzium: bis 0,58 %
- Phosphor: bis 0,34 %
Darüber hinaus werden weitere Makro- und Mikroelemente erwähnt. Pauschale Aussagen zu Schwermetallen oder Radioaktivität sollten ohne konkrete Analysedaten/Quellen nicht getroffen werden (z. B. „Cadmium“ statt „Cadium“).
Fullerene und Forschungskontext
In manchen Texten wird Schungit wegen des möglichen Vorkommens von Fullerenen (einer Form des Kohlenstoffs) als wissenschaftlich interessant beschrieben.
Historisch wird in diesem Zusammenhang u. a. eine theoretische Vorhersage und Veröffentlichungen ab 1970 genannt sowie spätere Untersuchungen und öffentliche Aufmerksamkeit in den 1980er/1990er Jahren. Diese Einordnung ist als Hintergrundinformation möglich, sollte jedoch ohne Aussagen zu gesundheitlichen Wirkungen formuliert werden.
Außerdem wird erwähnt, dass Fullerene 2010 durch Infrarotbeobachtungen eines Weltraumteleskops in einem planetarischen Nebel nachgewiesen worden seien.
Begriffsvarianten
Schungit, Schungit-Kohle, Shungite, Inostranzeff’sches Schungit, Algenkohle, shungite black.
FAQ
Ist Schungit ein Mineral?
Die Einordnung wird teils unterschiedlich dargestellt. Neutral kann man sagen, dass Schungit je nach Quelle als Gestein bzw. Gesteinsart beschrieben wird und die genaue Zuordnung nicht immer einheitlich ist.
Wo kommt Schungit vor?
Im Text werden Russland (Karelien), Ostfinnland sowie bestimmte Regionen in Indien als Fundorte genannt. Absolute Aussagen zu „nur dort“ sollten ohne belastbare Quellen vermieden werden.
Wofür wird Schungit verwendet?
Genannt werden u. a. die Nutzung als schwarzes Pigment, als Filtermaterial (technischer Einsatz) sowie als Material für Schmuck- und Zierobjekte. Gesundheitsbezogene Aussagen sollten vermieden werden.
Welche Bestandteile werden beschrieben?
Schungit wird als kohlenstoffreich beschrieben, mit variierenden Anteilen weiterer Elemente wie Silizium, Aluminium oder Eisen. Zusammensetzungen können je nach Probe unterschiedlich ausfallen.
Darf man „frei von Schwermetallen“ oder „nicht radioaktiv“ schreiben?
Pauschale Unbedenklichkeitszusagen sind ohne konkrete Analysedaten/Prüfberichte rechtlich riskant (Irreführung). Wenn überhaupt, dann nur mit belastbarer, aktueller Analytik und ohne Verallgemeinerung.